Geld verdienen mit einem Blog

Bei einem Blog handelt es sich um eine öffentliche Website, die wie ein Journal oder Tagebuch aufgebaut ist. Was früher von vielen zum Spaß genutzt wurde, wird heute viel professioneller, beispielsweise fürs Marketing und zum direkten Geld verdienen, verwendet. Auch wenn die Bloggerwelt in den USA weitaus mehr umsetzt als hier in Deutschland, ist in den Jahren doch einiges geschehen. Wie das Projekt Weblog dann im Einzelnen umgesetzt wird, hängt nicht zuletzt von den Zielen ab, die damit erreicht werden sollen. Eine Blog der beispielsweise Tipps zum Sparen gibt, ein Testblog, oder Waren und Dienstleistungen verkaufen will, muss ganz anders aufgestellt werden, als die bei einem Unternehmensblog der Fall ist, der vor allem die Marke stären soll.

In diesem Artikel möchte ich ihnen ein paar Tipps an die Hand geben, wie Sie mit einer eigenen Seite direkt Geld verdienen können.

Die Seite selber ist die Grundlage

Die Basis allen Erfolgs ist der bzw. das Blog selber. Wie auch bei Online Shops oder normalen Websites sind Usability, aber auch das Design und die Suchmaschinenoptimierung entscheidende Faktoren für den Erfolg.

Dazu gehört beispielsweise eine gute Ladezeit. Heute wartet kein Mensch mehr, bis ein Blog nach Minuten endlich mal parat ist. Was eigentlich selbstverständlich ist, ist ein weiterer großer Erfolgsbaustein eines Blogs. Die Rede ist von tollen Inhalten, die sich in erster Linie an Menschen richten sollen, die sich gerne mit dem Inhalt beschäftigen oder einen Nutzen daraus ziehen.

Das Design gehört zu einer Website wie der Butter auf dem Brot. Bei einem Blog, der Geld verdienen soll, gilt das Gleiche. Keiner von uns geht gerne in ein Ladengeschäft, welches recht schmuddelig aussieht. Genau wie in der realen Welt ist das auch im Internet. Mit Design meine ich nicht, dass es jeden gefallen muss. Es heißt allerdings, dass es der Zielgruppe entsprechend aussieht und zum weiteren Verbleib einlädt.

 

Erfolg braucht Marketing

Wenn ein Blog nicht nur zum reinen Spaß betrieben wird, dann braucht dieser möglichst viele Besucher. Am besten jene Besucher, die auch zur Zielgruppe passen. Wenn ich beispielsweise einen Sparblog betreibe, dann brauche ich auch Besucher, die das Ziel „sparen“ anspricht.

Um diese Besucher auf die eigene Seite zu ziehen, braucht es Marketing, wie in jedem anderen Business auch. Doch Marketing ist weit mehr als nur irgendwelche Werbeanzeigen zu schalten. Die Grundlage dabei sollte ein Marketingplan sein. Darin werden die Ziel, aber auch die aktuelle Situation und Strategie eines Unternehmens unter die Lupe genommen und schriftliche Handlungsanweisen fixiert.

Marketing heißt für mich auch sich möglichst breit aufzustellen. Sich nicht nur auf Suchmaschinenoptimierung zu konzentrieren, sondern auch andere Kanäle wie Social Media und klassisches Marketing einzubeziehen. Auch das von einigen als nicht mehr zeitgemäße Public Relations, kann für einen Weblog Sinn machen.  Bei allem was man macht sollten immer drei Größen in die Waagschale geworfen werden:

  • das Budget
  • die Zielgruppe
  • die aktuelle Lage des Blogs – ein neuer Blog muss anders handgehabt werden, als jener der bereits Jahre im Netz ist

Für nähere Informationen zum Thema Marketing, sollten sie unbedingt auch meinen Artikel „Wie setze ich das Marketingbudget richtig um“ lesen. Auch der Artikel „Online Marketing – auf sich aufmerksam machen“ könnte sie passend zum Thema Marketing für einen Blog interessieren.

USP – machen sie ihren Blog einzigartig

Nichts ist langweiliger als die dritte Kopie eines Originals. Wer mit seiner Seite wirklich großen Erfolg haben will, muss sich etwas aufbauen was einzigartig ist. Das kann ein individuelles Design, eine komplett neue Dienstleistung oder ein modifiziertes Produkt sein. Ganz egal was es ist, sie brauchen etwas, wofür Besucher nur zu Ihnen kommen und bei ihnen Umsatz generieren. Wer das ernst nimmt, muss aber auch das Thema Innovation ernst nehmen. Nur wer an seiner Seite arbeitet und sich immer wieder neu erfindet wird langfristig erfolgreich sein. Schließlich gibt es auch bei einem klaren USP nie die Sicherheit, dass nicht schnell Konkurrenzen aufkommen.

Zum all den Punkten unter dieser Überschrift, möchte ich noch den Aspekt der Aktualität erwähnen. Es ist nichts schlimmer als eine Website oder ein Blog, der seit Monaten nicht gepflegt wird. Weihnachtsgrüße zu Ostern und eine Zipfelmütze auf dem Logo zur Sommersonnwende sind nicht nur peinlich, sondern auch Gift für zufriedene Besucher. Kein Mensch besucht gerne eine solche Seite. Nicht mal die Crawler von Suchmaschinen machen das gerne und schieben nicht aktuelle Blogs oft gerne in den hinteren Teil des Index.

Mögliche Einnahmequellen für Blogs

 Um mit einem Blog wirklich gutes Geld zu verdienen, muss auch der Wille zum Geld verdienen bestehen. „Erstmal ein bisschen anfangen und mal schauen“, halte ich nicht für zielführend. Ich kenne kein anderes Business in dem es diesbezüglich solche Annahmen gibt wie in manchen Blogartikel bzw. bei manchen Bloggern. Man stelle sich nur einen Gastronom oder Einzelhändler vor, der nen Land anmietet und diesen nach dem Motto „mal schauen“ einrichtet. Das funktioniert nicht, weil andere die sich zum Geld verdienen bekennen und das Ganze professionell anwenden, Kundschaft wegschnappen. Außerdem wird ja auch Geld investiert und wenn es nur in kleine Marketingaktionen der Fall ist. Wer da nicht schaut, dass auch was verdient wird, sieht der Geier schneller Kreisen als einem lieb ist.

  • eigene Produkte
  • eigene Dienstleistungen
  • Pay-per-Click Anbieter wie Google Adsense
  • Direktvermarktung und Werbemittelvermarktung über Drittanbieter
  • Blogartikel und Links
  • Affiliate Marketing

Einnahmequellen  für Blogs, gibt es wie in so vielen Bereichen im Internet genügend. Die am vielversprechendste  Möglichkeit ist die Vermarktung von eigenen Produkten oder Dienstleistungen. Dabei ist sind die vorherigen Kapitel ganz besonders wichtig. Ohne Marketing, eine tolle Seite mit noch tolleren Inhalten und einem USP, wird  der Erfolg zum Glücksfaktor. Der Blog selber muss dabei nicht primpär als Verkaufsplattform dienen. Er kann auch zur indirekten Vermarktung und zum gezielten Aufbau eines Images genutzt werden. Der Marketingplan ist, wie bereits erwähnt das A und O.

Pay-per-Click-Anbieter

gibt es ja nicht so viele auf dem Markt. Ich persönlich benutze am liebsten den Top-Anbieter Google Adsense. Auch wenn das von vielen genutzt und einige Besucher braucht um wirklich gut zu wirken, verdiene ich doch relativ gut damit. Wer dadurch Geld verdienen will sollte immer aufpassen, dass die Anzeigen immer optimiert werden. Auch wenn sich Google um die Einblendungen selber kümmert, ist Controlling ein wichtiger Faktor. Außerdem sind prominente Anzeigen im Blickfeld der Besucher nie verkehrt. Der wichtigste Faktor dabei ist, dass der Content wirklich toll ist und dadurch viele Besucher kommen. Im Gegensatz zum eigenen Produkt oder einer Dienstleistung ist es damit nicht ganz so einfach, wirklich gutes Geld zu verdienen und es braucht viel Anpassungsarbeit und Controlling.

Erfolgreiche Blogger, zumindest viele davon, kombinieren diese Art der Einnahmequelle mit anderen Geldbringern wie Affiliate Marketing.

Werbebanner und Textlinks

sind so alt wie das Internet selber. Daher ist es auch nicht ungewöhnlich, dass Websites aber auch gut besuchte Blogs gutes Geld damit verdienen. Wie kommen sie nun an diese Werbebanner für ihren Blog? Die beste Möglichkeit ist die Vermarktung über einen eigenen Bereich im Blog. Setzen sie doch einfach in den „footer“ oder in die Navigation einen Link mit der Bezeichnung „hier werben“. Dort beschreiben sie dann die Besucher, geben die Zahl dieser und die Seitenaufrufe an. Das Ganze noch mit nützlichen Angaben versehen und schon ist der Vermarktungsbereich für Werbebanner im Blog. Neben der eigenen Vermarktung gibt es da auch noch Vermittlungsplattformen im Internet. Richtig lohnen tut sich das meiner Meinung nach aber erst, wenn sie wirklich viele Besucher haben. Ein paar hundert Besucher reichen nicht und auch mit ein paar tausend Besuchern sieht das nicht besser aus.

Linkverkauf / Artikelmarketing etc.

Die so ziemlich lukrativste, aber von Suchmaschinen am meisten verschmähte Einkommensmöglichkeit, ist die Vermarktung von Blogartikeln. Wie sie damit Geld verdienen? Nun, in der Regel läuft sowas ab wie jedes andere Geschäft auch. Ist ihr Blog erstmal eine Zeit im Internet aktiv, wird gepflegt und mit Marketing bekannt gemacht, dann finden beispielsweise Unternehmen ihre Seite und fragen sie ob sie nicht einen Artikel über ihr Produkt oder eine Dienstleistung aus dem Portfolio schreiben. Wenn das Unternehmen bzw. das Thema dieses Unternehmens zum Blog passt, gibt es nicht wenige Blogger, die dann wirklich auch einen Artikel schreiben. Dafür bekommen die Blogger dann Geld oder andere Anerkennungen wie Produkte oder Dienstleistungen für den Aufwand und die Unterstützung.

Je nach Bekanntheit, Besucherzahl und Budget kann ein solcher Artikel durchaus mehrere hundert Euro bringen. Ich hab schon Websites gesehen, die dafür 800 Euro nehmen. 800 Euro für einen Artikel, ist schon ein wirklich toller Verdienst. Neben den ganzen Artikeln werden heute auch noch Links verkauft. Dabei kommt es nur darauf an, dass der Blog an die Seiten die einen Backlink bei ihnen setzen, Linkpower erhalten und so in der Gunst von Google steigen sollen. Bezahlt wird dabei entweder monatlich, was eine Linkmiete darstellt oder in einer Summe, was einen Linkkauf darstellt. Mit Linkkauf kann durchaus noch gutes Geld verdient werden. Das kann aber einem Blog enorm schaden, da vor allem ein Link ohne jeden Bezug in der Sidebar oder im footer schnell erkannt und zur Abstrafung bei Suchmaschinen führen kann. Wenn Links auf nofollow gestellt werden, dann haben Suchmaschinen nichts dagegen, aber dann wird es auch kaum nennenswerte Umsätze bei dieser Einnahmequelle geben.

Alliliate Marketing als Einnahmequelle

Neben Google Adsense ist Affiliate Marketing das wohl bekannteste Einkommensinstrument. Nicht wenige Website- und Blogbetreiber verdienen mit dieser Einkommensquelle das meiste Geld. Es kommt dabei entscheidend auf die Synergie zwischen Content und Affiliate-Anzeigen an. Egal ob es sich um Affiliate-Links oder Banner handelt – es muss passen. Auf einer Technikseite, hat eine Anzeige für Strumpfhosen in der Regel keinen Erfolg. Beim Affiliate-Marketing ist es dieselbe Geschichte wie auch bei Google Adsense. Die gleichen Faktoren sind für den Erfolg wichtig und daher halte ich mich diesbezüglich auch kurz.

So das sollte es jetzt auch gewesen sein. Es werden immer wieder neue Einnahmequellen auftauchen und auch verschwinden. Vor allem wenn keine eigenen Produkte und Dienstleistungen vermarktet werden, halte ich es für sehr wichtig, dass nicht nur auf ein Pferd gesetzt wird. Verschiedene Einnahmequellen sichern das Überleben, wenn eine Quelle wegbricht. Außerdem möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass die Werbemittel immer wieder angepasst und optimiert werden müssen um wirklich erfolgreiche Einnahmen zu generieren.

 

 

 

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